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Es gibt dutzende Tools, die versprechen, Ihren Traffic zu analysieren. Die meisten haben kostenlose Versionen, aber oft mit so starken Einschränkungen, dass Sie am Ende doch zahlen müssen. Hier eine ehrliche Einschätzung dessen, was wirklich funktioniert.

Google Analytics 4 bleibt der Standard. Komplett kostenlos, keine Besucherlimits, und Sie bekommen fast alle Daten, die Sie brauchen. Die Oberfläche ist gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Stunden YouTube-Tutorials finden Sie sich zurecht. Einziger Nachteil: Google sammelt die Daten, und seit 2024 müssen Sie die Cookie-Banner-Problematik beachten.

Google Search Console zeigt Ihnen kostenlos, für welche Suchbegriffe Ihre Seite rankt und wie oft sie in den Suchergebnissen erscheint. Die Daten sind direkt von Google und daher ziemlich verlässlich. Sie sehen auch technische Probleme, die Ihr Ranking beeinträchtigen.

Ubersuggest von Neil Patel bietet in der Gratisversion drei Suchanfragen pro Tag. Das klingt nach wenig, aber wenn Sie gezielt arbeiten, reicht das für kleinere Projekte. Sie bekommen Keyword-Ideen und können die Konkurrenz analysieren.

Plausible Analytics hat eine 30-Tage-Testversion, danach kostet es ab 9 Dollar monatlich. Die Gratisphase ist aber lang genug, um sich einen guten Überblick zu verschaffen. Deutlich simpler als Google Analytics.

Hotjar bietet 35 tägliche Sessions kostenlos an. Sie sehen Heatmaps und können Nutzerverhalten nachvollziehen. Für eine kleine Website mit 50 Besuchern täglich völlig ausreichend.

Ahrefs Webmaster Tools ist tatsächlich gratis, wenn Sie Ihre Website verifizieren. Sie bekommen Backlink-Daten und technische Audits. Die Vollversion kostet 99 Dollar im Monat, aber die Gratisversion liefert bereits verwertbare Informationen.

Die Kombination aus Google Analytics und Search Console deckt bereits 80 Prozent der wichtigen Metriken ab, ohne dass Sie einen Cent ausgeben.